Udos Website / 2024 von Limnos nach Aegina

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Im September 2024 segelten wir von Limnos zu den nördl. Sporaden,
entlang der Ostseite von Euböa und kamen schließlich
durch die Kafiras-Street in den Saronischen Golf.



Es fiel uns nicht leicht, die Insel Limnos zu verlassen. Hatten wir doch dort sehr liebevolle Menschen kennengelernt. Aber wir wollten auch neue Inseln kennenlernen und den mittleren Teil der Ägäis erkunden.

Alle auf dieser Seite verwendeten Karten sind unter Lizens von: OpenStreetMap Mitwirkende

Überblick Strecke des Segeltörns
Die Strecken unseres Segeltörns

Die Sommerpause verbrachte unser Boot im Hafen von Neos Koutali. Das war günstig, denn unser Mechaniker wohnt in dem Ort und außerdem war es kostenlos.

Während dieser Zeit hat GoogleMaps neue Satelliten-Aufnahmen von der Gegend verwendeten und so kann man unseren Kat jetzt dort bewundern. Er lag am selben Steg wie ein Riesen-Katamaran, ist aber gut zu erkennen. Zur Erinnerung: unser Boot ist 10 m lang!  Der Kat daneben also gut 20 m.

Nachdem wir das Boot wieder klar gemacht hatten, segelten wir in der großen Bucht von Limnos zunächst von Neos Koutali aus nur ein paar Meilen zu unserer Lieblingsbucht, um am nächsten Morgen von dort aus den Törn zur südlich gelegenen Inseln Efstratios zu beginnen.

Unsere Lieblingsbucht auf Limnos
Unsere Lieblingsbucht auf Limnos 😉
Rückblick nach Limnos 1 Meile vor der Küste
Bei günstigem Wind verließen wir Limnos. >>> Mit Klick zum Video (1:42 min; 720p)

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Blick auf den Hafenort von Agios Efstratios
Kleine Insel, kleiner Ort am Naturhafen
Fischerhafen von Efstratios
Die Häuser am Hafen dicht an die Felsen geschmiegt
Tische und Stühle unter Palmen
Eine erholsame Taverne für die Tagestouristen
Collage von 4 Bildern mit Grafitis
Offenbar lebt hier ein großer Grafiti Künstler auf der kleinen Insel
Friedhofsgebäude von Efstrtatios
Und noch eine Überraschung hält Efstratios bereit ....
Einblick in Friedhofsgebäude mit gestapelten Behältern
.... die Asche (?) der Toten wird in Metallkisten aufbewahrt
Morgensonne über Agios Efstratios vom Meer aus
Am nächsten Morgen brachen wir in aller Frühe auf in Richtung Nördliche Sporaden
Kamala in der Bucht von Kira Panagia
Am Nachmittag erreichten wir Kira Panagia

Alonnisos und die kleineren Inseln der Nördlichen Sporaden sind ein Naturschutzgebiet, für dessen Besuch man eine hohe tägliche Gebühr entrichten muss. Das geht online, man braucht nicht zuerst einen Hafenort anzulaufen.

Wir landeten zunächst auf Kira Panagia und blieben 2 Tage in der, nur durch eine schmale Zufahrt, erreichbaren Bucht.

Danach besuchten wir für 3 Tage Alonnisos und schließlich Skopelos, wo wir einige Tage auf ein geeignetes Wetterfenster für die weitere Fahrt Richtung Süden warteten.

Blick auf den Naturstrand von Kira Panagia
Auf Kira Panagia kann man Einsamkeit und Naturnähe erleben
Gehölzbewuchs auf der Insel
Natürlich unternahmen wir einen ausgedehnten Erkundungsgang über die Insel
Eine Breitrandschildkröte
Wir sahen hier zum erstenmal eine Breitrandschildkröte

Auf Alonnisos suchten wir in Steni Vala vergeblich nach dem vom Reiseführer empfohlenen Parkcenter und Museum. Enttäuscht fuhren wir weiter nach Patitiri, dem Hauptort. Von dort wanderten wir am nächsten Morgen zur alten Stadt oben auf dem Berg.

Blick auf Patitiri
Der Wanderweg erlaubte uns einen Blick auf Patitiri
in der alten Stadt
Kein Autoverkehr in den steilen Straßen der alten Stadt
Segelstrecken in den Noerdlichen Sporaden
Unsere Segelstrecken in den Nördlichen Sporaden

Das nächste Ziel war Skopelos. Nicht weit weg, nach 8 Seemeilen fiel der Anker schon wieder

vor Anker bei Skopelos
Eine geschützte Ankerbucht nahe der Stadt
Blick auf den Ort Skopelos
Wie so oft heißt der Ort wie die Insel: Skopelos
ein hölzerner Esel in Lebensgröße
Früher lief der Transport auch hier nur mit Eseln
ein schattiges Restaurant
Die Tageshitze lässt uns in diese beschatteten Sesseln fallen
Weißer alter R4 von vorn
Ein gut gepflegtes Exemplar von einem Renault 4
Weißer R4 von seitlich hinten
Ich kann mich noch gut an die Schaltstange neben dem Lenkrad erinnern
Sonnenaufgang über Alonnisos
Die Sonne über Alonnisos genießen wir heute morgen ohne Aufbruch
Blick über Ankerbucht mit Kamala
Und so ist der Blick auf Alonnisos am Abend

Für den weiteren Törn standen wir vor der Wahl zwischen zwei Routen:
- die geschütztere zwischen der lang gestreckten Insel Euböa und dem Festland (gestrichelte Linie),
- oder über die offene Ägäis östlich von Euböa entlang (blaue Linie).

Wir entschieden uns für die zweite Variante. Die hatte zwar weniger Möglichkeiten den Törn in kurze Segelstrecken aufzuteilen, dafür erwarteten wir aber tatsächlich segeln zu können, während wir bei der ersten Variante mit Flauten und vielen Motorstrecken rechnen mussten. Die Windvorhersagen waren moderat, so dass wir uns für die offene Strecke keine Sorgen machen mussten.

Segelstrecken entlang Euboea
Zwei lange und zwei kurze Törns entlang Euböa

Von Skopelos nach Kymi zeigte die Logge 39,7 Seemeilen, für die wir 7 Stunden brauchten. Kymi hat einen großen Vorhafen, der uns zwei schwellfreie Nächte vor Anker erlaubte.

Ute auf Felsen mit interessanten Woelkchen
Kymi hat interessante Felsformationen zu bieten
Steilküste bei Kymi
Ein schöner Kontrast zwischen wasserpoliertem und erodiertem Fels
Kirche und Hauptstraße Kymi
Der Ort liegt eine Stunde zu Fuß hoch über dem Hafen
Ute im Cockpit
Nach 2 Nächten segelten wir weiter nach Petries
Strand und bucht von Petries
Vor Anker im flachen Wasser und die Tische im Sand, fast echtes Karibik-Feeling in Petries
Ute am Tisch im Strandrestaurant
Das musste natürlich mit einem Essen gekrönt werden!
Der Kurs auf dem Plotter-Display
Mit 6,6 kn Richtung Kap D'Oro
Blick von See zur Küste
Die vielen Windräder zeigen es an: eine windige Gegend!

Schon am nächsten Morgen brachen wir früh auf um durch die Straße von Kafiras zu gehen. Wir ankerten nach 6 Stunden und 38 Seemeilen in der herrlichen Bucht Kastris, unberührt von dem starken Seegang draußen.

Bucht von Kastris
Kastris: hier hat man noch eine ganze Bucht für sich alleine!

Draußen baute sich ein Meltemi auf, mit deutlich höheren Wellen und starker Strömung in der Kafiras-Straße zwischen Euböa und der Insel Andros. So blieben wir 3 Nächte in dieser einsamen Bucht. Die Häuser am Ufer schienen weitgehend unbewohnt zu sein, nur in einem sahen wir mal Jemanden. Wir nutzten die Gelegenheit für ausgiebige Spaziergänge in die Umgebung.

Landschaft im Sueden von Euboea
Ziemlich einsam und trocken ist es hier
Schotterweg mit verlassenem Haus
Wir wanderten stundenlang ohne einen Menschen zu sehen
das Innere des verlassenen Hauses
Das Innere des verlassenen Hauses

Am dritten Tag ließ der Wind nach und wir machten uns auf "um die Ecke", rund 10 Meilen nach Karistos.

Kirche von Karistos
Die Kirche Agios Nikolaios. Vieles in Griechenland ist dem heiligen Nikolaus gewidmet
ein riesiger Anker im Park
Karistos war ein wichtiger Handelsort seit der Antike
alte Dampfwalze im Park
Mit der Modernisierung im 19. und 20. Jahrhundert wurde der Straßenbau wichtig
Teilansicht eines großen Wehrturms am Ufer
Hier gings häufig kriegerisch zu
ein Hund trinkt aus einer Wasserstelle
Das untere Becken scheint extra für Tiere angelegt zu sein
das Innere des verlassenen Hauses
Nachdem wir unseren Proviant aufgefüllt, Wasser getankt und den Müll abgeladen hatten, verließen wir den gastlichen Hafen wieder.

Von Karistos aus steuerten wir zunächst Makronisos an, das war eine Gefängnisinsel für politische Gefangene zur Zeit der Diktatur. Wir ankerten aber auf der südost Seite, wo es kein Gefängnis gab. Diese Seite gab das Motiv für das Hintergrundbild.

Kartenausschnitt mit markiertem Törn
Die restlichen Törns nach Aegina
Ankerbucht auf Makronisos mit Kamala und einem anderen Boot
Unsere Ankerbucht auf Makronisos, es ist genau die im Hintergrundbild
Blick auf die Südostseite vom Kamm der Insel aus
Ein weit ausholender Weg führte uns zum Kamm der Insel
Hausruine auf dem Kamm der Insel
Wer mag hier wohl gewohnt haben?
Blick ins Innere der Ruine, Kücheneinrichtung
Die Einrichtung ist jedenfalls aus dem 20. Jahrhundert
Blick vom Kamm auf den Nordwestteil und das Festland
Da unten muss irgendwo das Gefängnis gestanden haben
Rückblick in die Ankerbucht bei der Abfahrt
Makronisos verließen wir an einem frühen Morgen mit Kurs auf Poros
Kartenausschnitt der Ankerbucht auf Poros
Nach 34 Meilen und 6 Stunden ankerten wir auf Poros zunächst in einer sehr schmalen Bucht am nördlichen Zipfel der Insel
Blick über das Oberdeck auf das Ufer der Bucht
Ganz so schmal war die Bucht in Wirklichkeit dann doch nicht
Blick in den Morgenhimmel Richtung Ausfahrt der Bucht
Wir lagen in der Nacht sehr ruhig - ein neuer Tag beginnt.
Blick vom Berg über Poros
Der Ort Poros liegt auf einer Halbinsel der Insel 🤭
schmale Gasse in der Altstadt
Natürlich zog es uns zuerst in diese berühmte Stadt mit ihren schmalen Gassen
schmale Gasse in der Altstadt
Und gleich meldete sich auch wieder das Shopping-Gen 😉
rostige Tonne auf Waldlichtung
Auf dem Weg zum Poseidon Tempel entdeckten wir - etwa die Tonne von Diogenes?
Blick auf das Gelände des Poseidon-Tempels
Wer hier einen Tempel erwartete muss sich Säulen und Dach denken
Ein runder gepflasteter Platz
Dreschplatz oder für Versammlungen?
niedrige Mauer auf dem Gelände des Tempels
Die Mauer ist gut gefugt und hält ohne Mörtel
Blick von einem Wanderweg auf die Halbinsel Methana
Bei einer weiteren Wanderung mehr nach Westen hatten wir einen hervorragenden Blick auf die Halbinsel Methana
Blick von einem Wanderweg auf Aegina in der Ferne
Und die Sicht nach Norden erlaubte uns einen Blick auf unser nächstes Ziel: Aegina, etwas weiter weg.

In Aegina angekommen ankerten wir wie viele andere in der Bucht neben dem Hafen, nahe beim Stadion. Wir nahmen uns einen Motorroller und erkundeten erstmal die Insel. Denn hier wollten wir uns die nächsten Wochen aufhalten. Später bekamen wir nämlich lieben Familienbesuch, die ein Ferienhaus gemietet hatten.

Teilansicht des Hafen von Aegina mit Ankerfeld
Wir blieben so weit links im Ankerfeld wie möglich, nahe am Ufer.
Portrait von Udo und Ute mit Motorradhelmen
Mopedfahren machte mal wieder mächtig Spaß
Tempel der Aphai
Das Heiligtum der Aphaia ist eine der Hauptattraktionen der Insel.
Portalansicht der Kirche des heiligen Nektarios
Kirche des Heiligen Nektarios von Aegina, ...
unterer Bereich derKirche des Nektarios
... rundum ein imposantes Gebäude.
Bucht im Süden von Aegina
Wir erkundeten auch die Küsten der Insel.
Bucht im Süden von Aegina
Abseits von den Ankerplätzen der Charterflotten finden wir es am angenehmsten.
Ankerfeld mit Kat von Clubmitgliedern
Im Ankerfeld von Aegina bekamen wir Besuch von Freunden aus dem Multihull-Verein.

Hier endete unser Törn von Limnos nach Aegina.
Einige Segelszenen kannst du dir in diesem Video anschauen. Youtube-Video (8:34 min)

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https://youtu.be/S9XLlgXla-I Video Sept2024